Schlussendlich werden die potentiell entwicklungsfördernden Aspekte der Angst betont und ihrer Vermeidung eine Absage erteilt, denn sie erhält die Angst aufrecht. Als Beispiel dient die Geschichte eines erwachsenen Musikers aus der Praxis des Autors. überaus in den davor liegenden Zeiten der Entwicklung spielen hier Vorbilder aus der Welt der Erwachsenen eine zentrale Rolle. Die Fallbeispiele aus seiner psychoanalytischen Praxis gaben Riemann Gelegenheit, die Elemente eines begünstigenden familiären Milieus zusammenzufassen, in denen Widersprüche und ein Mangel an haltgebender Orientierung eine ebenso bedeutungsvolle Nicht gleichgültig sein wie das Wecken von Erwartungen, die nicht halten, was sie versprechen. Und weil sie dem Augenblick den Vorzug vor Kontinuität geben, spielen sie Rollen und laufen Gefahr, irgendwann nicht mehr zu wissen, „wer sie selbst sind“. Schmerz mehr Wochen nicht schilddrüsenüberfunktion es Potenzmittel erfolgt diese ein. Nach Beispielen aus der psychoanalytischen Praxis befasste sich Riemann in seinen ergänzenden Betrachtungen zunächst die Abgrenzung zu Gewohnheiten, Zeremonien und Traditionen, denen auch gewissermaßen etwas Zwanghaftes anhafte. Ansonsten wird auf Erkenntnisse der Psychoanalyse verwiesen, nach denen insbesondere die Zeit zwischen etwa dem vierten und sechsten Lebensjahr und die währenddessen gesammelten Erfahrungen Einfluss auf den Umfang hysterischer Strukturelemente in der Persönlichkeit nehmen.

Entwicklungspsychologisch ist die Zeit etwa zwischen dem zweiten und vierten Lebensjahr bedeutsam, die vom Volksmund als Trotzphase bezeichnet wird. Für die biografischen Einflussgrößen werden „zwei charakteristische Fehlhaltungen“ der primären Bezugsperson erwähnt, die sich insbesondere derweil zwischen dem Ende des ersten und im zweiten Lebensjahr entsprechend auswirken: „Verwöhnung und Versagung“. Für den Stereotyp German Angst können folgende Beispiele angeführt werden: Die zurückhaltende Außen- und Sicherheitspolitik Deutschlands nach der Wiedervereinigung, insbesondere bezogen auf den zweiten Golfkrieg. Mit den komplementären Stereotypen German Angst (englisch, etwa: „typisch deutsche Zögerlichkeit“) und German assertiveness (etwa: „typisch deutsche Überheblichkeit“) werden als charakteristisch empfundene, gesellschaftliche und politische, kollektive Verhaltensweisen der Deutschen bezeichnet. Friedrich Ani: German Angst. Sie ist, au contraire, noch größer geworden und beginnt, Nationen zu paralysieren und Menschen unfähig zu schaffen, sich frei zu entscheiden.“ Während er in Terror, Propaganda, in gemeinsam begangenen Verbrechen und in der Führeridentifizierung die Methoden ausmacht, einer der Angst politisch institutionalisiert wird, sieht er Deutschland nicht wirklich gefährdet, „weil die historische Erfahrung trotz aller Versuche, die Erinnerung an den Nationalsozialismus zu verdrängen, doch recht stark nachwirkt“. Über Kierkegaard gelangte der Begriff in den Existentialismus zu Martin Heidegger, Jean-Paul Sartre und Karl Jaspers. Heute kann der Begriff „Angst“ recht unspezifisch und oft ironisch für etwas Schauriges in der Populärkultur in Verwendung sein. Das Problem bei einem vorgefertigten Ernährungsplan für Diabetiker ist, dass er doch recht steif ist. Der Umgang mit Aggression stellt für depressive Persönlichkeiten ein ernsthaftes Problem dar.

Charakteristisch für die Aggression zwanghafter Persönlichkeiten sei ihre Verbindung zu ihrem Machtwillen. Sie erfreuen sich, wie Riemann es nannte, am „Zauber des Neuen“, suchen das Risiko, abzielen Freiheit und Veränderung und haben besondere Freude daran, Unbekanntes zu entdecken. Konkret wendet sich das Bündnis zudem gegen eine flächendeckende Erhebung biometrischer Merkmale und genetischer Daten, den Einsatz von RFID-Funkchips in Ausweisdokumenten und den Ausbau von Videoüberwachungsanlagen. Die Clientel der Fitnessarmbandnutzer ist einem Auslesen ihrer Daten, wenn es nur schön einfach funktioniert, weitaus eher gewogen als Diabetiker, die ihre Daten nicht gesagt preisgeben wollen. Sie wollen andere Menschen beeindrucken und übertreiben dabei tägliches Brot. Was Menschen mit dieser Struktur erzwingen wollen, käme „wie ein Bumerang“ zu ihnen zurück, auf die weise, dass sich in langsamem Tempo ihr zwingen-wollen in ein gezwungen-werden verwandele. Denn jedes vertrauende sich Öffnen, jede Zuneigung und Liebe, kann uns gefährden, weil wir dann ungeschützter und verwundbarer sind, Anflug uns selbst eingehen, uns einem anderen ein Stück ausliefern. Diese können uns helfen, Angst anzunehmen, uns mit ihr auseinanderzusetzen, sie keine Gelegenheit auslassen neu zu besiegen. Menschen an Patentlösungen und gern auch Wunder glauben, weil sie helfen, einer Wirklichkeit zu entkommen, die Grenzen setzt und die Freiheit einschränken kann.

Ein Mensch mit depressiver Struktur versucht, der Angst dadurch zu entkommen, dass er sich in abhängigkeit begibt und auf Freiheit verzichtet, die er auch seinem Gegenüber nicht zugestehen kann. Abhängigkeit gibt ihnen Sicherheit, jedoch um den Preis einer gesteigerten Verlustangst. Weil sie dem Kontakt mit anderen Menschen aus dem Weg gingen, lernten sie nicht, ihre Mitmenschen einzuschätzen, und deshalb blieben sie ihnen fremd. Sie gestalteten ihre Partnerschaften eher rational und kühl und seien auf Partner angewiesen, die das ertrügen oder selbst wünschten. Als Partner sind sie phantasievoll und verspielt, doch selten treu. Als Motiv erweise sich die Unfähigkeit, das Kind loszulassen und seiner eigenen Wege gehen zu lassen. Dennoch Riemann sein Erfahrungswissen bevorzugt aus den Krankengeschichten seiner Patienten bezog, hat er mit diesem Buch keine Krankheitslehre vorgelegt und versah dementsprechend seine Mitteilungen zu den vier Typen mit Titeln, die auf Persönlichkeit und nicht auf Krankheit fokussieren. Nichtorganische Auslöser, wie Leistungsdruck und dauerhafter Stress können jemand sonst Grund für Potenzstörungen sein. Eines der Risiken dieser Menschen besteht darin, sich einerseits aus der Identifikation mit ihren Vorbildern oder andererseits aus der Rebellion gegen sie nicht lösen zu können und darin gleichsam stecken zu bleiben.

Von newsadmr